Triff Anne Frank

Abb Cover AnneFrank 354x500 192dpi 1Hybridfilm: Spielfilm/Dokumentation
Regie: Tina Wilß, Volker Schmidt-Sondermann
Deutschland 2022

25 M
inuten
empfohlen ab 8
 Jahren - Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG
 



Die Reihe „Triff …“ macht Kinder mit Persönlichkeiten der Weltgeschichte bekannt. Der Zugang ist meist spielerisch und humorvoll: Die „zeitreisende Promireporterin Clarissa“ (bekannt von KIKA)‚ trifft dabei die Protagonistinnen und Protagonisten der einzelnen Folgen in ihrem Umfeld, interagiert mit ihnen und führt die Zuschauerinnen und Zuschauer so in die Lebenswelt der Berühmtheiten ein. Fiktionale Spielszenen, wechseln sich ab mit dokumentarischen Teilen und Animationsparts. Die Folge zu Anne Frank ist ernster und sachlicher, was den Themen Nationalsozialismus und Holocaust Rechnung trägt. Der Film schließt nah an den Lebenserfahrungen von Kindern an, denn mit Anne Frank begegnen sie nicht nur einer der bekanntesten Autorinnen der Holocaustliteratur, sondern auch einem Mädchen, das sich mit typischen Problemen einer Heranwachsenden herumschlägt: erste Liebe, Ablösung von den Eltern, Fragen zur eigenen Identität usw. Diese Folge versucht, Anne Frank nicht als abgehobene ‚Ikone‘ zu präsentieren, sondern als streitbaren jungen Menschen, der auf das, was ihm widerfährt, nicht vorbereitet ist und erst lernen muss, sich an die neuen, schwierigen Umstände anzupassen.

Schlagworte: Antisemitismus, Ausgrenzung, Diskriminierung, Judentum, Nationalsozialismus, Verfolgung, Zweiter Weltkrieg, Zeitreise, Judenverfolgung, Krieg, Zeitgeschichte




Flussbett
                       
Abb Cover Flussbett 425x600 72dpiOriginaltitel: Elveleie (Riverbed)
Kurzspielfilm
Reg
ie: Sylvelin Måkestad
Norwegen, Schweden 2020
15 Minuten
empfohlen ab 12 Jahren -
Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG




Eine Frau stirbt in einem Hospiz. Ihre beiden jungen Töchter sind bei ihr und wollen ihren letzten Wunsch erfüllen: eine dreitägige Totenwache. Der Vater unterstützt dieses Vorgehen. Doch die neue Ehefrau der Mutter will das verhindern und der Bestatter soll die Verstorbene zügig abholen. Die zwei Schwestern versuchen alles, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, und fliehen schließlich mit der Toten auf eine Wiese am nahegelegenen Flussufer. Die Mädchen begeben sich mit ihrer Mutter auf eine letzte Reise, um den Prozess des Todes zu begreifen und auf eine sehr persönliche Art und Weise Abschied zu nehmen.


Schlagworte:
Tod, Sterben, Sterbebegleitung, Würde, Abschiednehmen, Verlust, Trauer, Trauerbewältigung, Familie, Geschwister





Verantwortung

Cover Verantwortung 150x208Dokumentarfilm
R
egie: Jürgen Weber
Deutschland 2022
15 Minuten
empfohlen ab 12 Jahren -  Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG



 
Der kurze Dokumentarfilm zeigt zunächst, wo Jugendliche und Erwachsene Verantwortung im Alltag übernehmen und wie uns das Wort in der Sprache begegnet. Das Medium geht auf die Themenkomplexe globale Verantwortung für die Menschen, Umwelt und das Klima, Verantwortung für die anderen in meiner Umgebung und Verantwortung für sich selbst ein. Als weiterer Schwerpunkt wird die Abwägung zwischen Verantwortung und persönlicher Freiheit an den Beispielen Corona-Pandemie und Klimaschutz zur Diskussion gestellt. Das Medium zeigt, wie tief Helfen und das Übernehmen von Verantwortung in unseren Normen und Wertesystemen oder auch in unserem religiösen Grundverständnis angelegt sind. Persönlicher Antrieb und Empathie bis hin zur gesetzlichen Verpflichtung, Hilfe zu leisten, werden dargestellt.
                                 
Schlagworte: Mensch, Umwelt, Klima, Normen, Wertevermittlung, Gefahren, Gewissen, Freiheit, Generationen, Konflikte




Nowhere Special

nowhere specialSpielfilm
Regie: Uberto Pasolini
Großbritannien, Italien, Rumänien 2021
90 Minuten
Empfohlen ab 12 - FSK 6




Der Alleinerziehende John kümmert sich liebevoll um seinen vierjährigen Sohn Michael; er verschweigt ihm jedoch, dass er bald sterben wird. John ist selbständiger Fensterputzer und auf seine Arbeit angewiesen. Er steht nun jedoch vor der Herausforderung, in den wenigen Monaten, die ihm noch bleiben, ein neues Zuhause für seinen Sohn zu finden. Die Mutter hatte die Familie kurz nach Michaels Geburt verlassen. Materielles Erbe kann John seinem Sohn nicht hinterlassen, möchte ihm aber den Weg in eine bessere Zukunft bereiten und ein liebendes Umfeld finden. Die Suche nach einer Adoptivfamilie gestaltet sich sehr schwierig. Doch dann nimmt Michael seinem verzweifelten Vater die Entscheidung ab. Er spürt selbst, welche die beste Familie ist und schließlich fasst John den Entschluss, seinen Beruf nicht weiter auszuüben und sein baldiges Ende zu akzeptieren. Er genießt die letzten Tage und Stunden mit seinem Sohn und findet schließlich den Mut, Michael vom bevorstehenden Tod zu erzählen. In dem Wissen, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, verstärkt sich noch einmal die tiefe Liebe und Verbundenheit zwischen beiden. John stellt eine Erinnerungsbox zusammen und geht mit Michael den letzten gemeinsamen Weg.
Der Spielfilm findet leise und einfühlsam einen Zugang zu den Themen Familienzusammenhalt, Eltern-Kind-Beziehung, Verlust, Tod und Trauer. Er bietet eine Chance, sich des eigenen Glücks bewusst zu werden, Mut zu schöpfen, persönliche Herausforderungen zu bewältigen und sich auch mit einem der größten Tabuthemen unserer Gesellschaft zu beschäftigten – dem Tod.

Schlagworte: Vater-Sohn-Beziehung, Krankheiten, Familien, Geborgenheit, Zusammenhalten, Tod, Glück, Alleinerziehende, Abschied, Erziehung, Drama, Verbundenheit, Adoption






Everything will change

Everthing will change Cover Abb 425x600 72dpiSpiel
film
Regie
: Marten Persien
Deutschland, Niederlande 2021
89 Minuten
empfohlen ab 14 Jahren - FSK 12




Der Film erzählt vom abenteuerlichen Road-Trip der drei Jugendlichen Ben, Cherry und Fini, die im Jahr 2054 eine sterile, betonierte Welt bewohnen. Als sie erfahren, dass die Erde einst von reicher, bunter Schönheit geprägt war, machen sie sich auf eine Reise, um Antworten auf ihre immer größer werdenden Fragen zu suchen: z. B. „Was ist Giraffe? Und warum sind die Tiere verschwunden, die es mal gab?”
Der Agitationsfilm will wachrütteln, indem er verlorene Paradiese präsentiert. Er ist auch ein Hybrid aus Märchen und Sci-Fi-Geschichte für die Fridays-For-Future-Generation, der Mut zum Handeln macht sowie gegen die Gleichgültigkeit für den Erhalt der Biodiversität kämpft. Er zeigt drei Dimensionen: eine intellektuelle Dimension, durch die mit Hilfe von Wissenschaftler:innen und Info-Grafiken Informationen vermittelt werden, eine emotionale Dimension, die zum sinnlichen Erleben der Natur und Staunen über die Schöpfung anregen will und eine ethische Dimension, die zum Handeln als letzten Schritt einer ethischen Entscheidungsfindung herausfordert.

Schlagworte:
  Anthropologie, Artensterben, Artenschutz, Artenvielfalt, Bedrohung, Biodiversität, Deep-fakes, Evolution, Fake-Bilder, Identität, Klimawandel, Medien und Wirklichkeit, Leben, Mensch und Natur, Mensch und Tier, Naturschutz, Ökologie, Ökotheologie, Pflanzen, Reichtum, Respekt, Rote Liste, Schönheit, Schöpfung, Science Fiction, Suche, Tiere, Umweltethik, Umweltschutz, Umweltverschmutzung, Verantwortung, Wissenschaft, Zusammenhalt, Natur, Umwelt, Umweltzerstörung, Fridays for Future
 

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